• Prävention
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  • Kliniken
    • Der menschliche Körper besteht im Durschnitt zu 67% aus Wasser. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Wasser auch im Hinblick auf die Gesundheit eine entscheidende Rolle spielt.
      Die wohltuende Wärme von Moor, Fango und Schlick wurde bereits früh entdeckt. Schon im 14. Jahrhundert wurden Moorbäder urkundlich als natürliche Heilmittel eingesetzt.
      Das Klima hat seit langem einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Wer Entspannung sucht findet diese am ehesten in einer Umgebung mit ausgeglichener Temperatur und konstanter Luftfeuchtigkeit.
      Kneippkuren gehören wohl zu den bekanntesten Wasseranwendungen. Doch die Kneipp-Therapie beinhaltet neben der Säule Wasser auch noch, Ernährung, Kräuter, Bewegung und die innere Balance.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die facettenreiche Palette an Präventionsangeboten in Baden-Württemberg

In Unternehmen spielt die Erhaltung der Mitarbeitergesundheit eine wichtige Rolle. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) deckt die Bereiche Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Wiedereingliederungsmanagement nach Krankheiten und die Förderung der Betrieblichen Gesundheit ab. Das Ziel lautet, die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und den Erfolg für alle Beschäftigten – und damit auch für das Unternehmen insgesamt – zu erhalten und zu fördern.

„Von betrieblichem
Gesundheitsmanage-
ment profitiert das
Unternehmen sowie
die dort Beschäftigten.“

Die wichtigsten Punkte:

  • Das Betriebliche Gesundheitsmanagement basiert auf den drei Säulen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Eingliederungsmaßnahmen, Betriebliche Gesundheitsförderung.
  • Gesetzlich vorgeschrieben sind der Arbeitsschutz und das Eingliederungsmanagement, freiwillig ist die Betriebliche Gesundheitsförderung.
  • Von Betrieblichem Gesundheitsmanagement profitiert das Unternehmen sowie die dort Beschäftigten.
  • Zu den Vorteilen zählen: mehr Gesundheit am Arbeitsplatz, eine mögliche Verbesserung des Betriebsklimas und eine höhere Attraktivität als Arbeitgeber.

Ein Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements: Die Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) spielt eine zentrale Rolle im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Arbeitgebern eröffnet sie eine einzigartige Gelegenheit, gezielte Angebote und Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsplatzgesundheit zu entwickeln und an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen. Das Spektrum ist breit gefächert: Es umfasst Initiativen zur Bewegungsförderung der Mitarbeitenden, Ernährungsunterstützung, Suchtprävention, Team-Moderation sowie interne Kommunikationsstrategien.

Die BGF stellt eine freiwillige Zusatzleistung des Arbeitgebers dar und findet vorrangig in größeren Unternehmen Anwendung. Dennoch können gerade kleine und mittlere Betriebe rasch von den Vorzügen der Betrieblichen Gesundheitsförderung profitieren, da Entscheidungen hier oft unkomplizierter getroffen werden können. Der direkte Austausch mit den Mitarbeitern ermöglicht zudem eine gezieltere Umsetzung von Maßnahmen von Anfang an. Geeignete Initiativen können dabei Unterstützung von den gesetzlichen Krankenkassen erhalten.
Wo finde ich Angebote?

In den Heilbädern und Kurorten in Baden-Württemberg werden eine ganze Reihe an Maßnahmen, Vorträgen, Aktivwochen angeboten. Zahlreiche Heilbäder und Kurorte haben spezielle Programme entwickelt, die als BGF-Maßnahme umgesetzt werden können. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber auf BGM-Maßnahmen an.

TOPfit- JOBfit – eine Initiative der Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg

Seit 1999 werden in den Heilbädern und Kurorten Angebote zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement angeboten. Baden-Württemberg war damit das erste Bundesland, das sich diesem Thema über die Heilbäder und Kurorte flächendeckend gewidmet hat. Die Angebote richten sich an Angestellte und Arbeiter. Sie beinhalten Maßnahmen für die Handlungsfelder Ernährung, Bewegung und Entspannung/Umgang mit Stress. Ein nachhaltiger Präventionseffekt wird dann erreicht, wenn die Maßnahmen in einer Regelmäßigkeit durchgeführt werden und die Teilnehmer geeignete Tipps und Praktiken vermittelt bekommen, um das Gelernte im Alltag umzusetzen.

„Ein nachhaltiger
Präventionseffekt
wird dann erreicht,
wenn die Maßnahmen
in einer Regelmäßigkeit
durchgeführt werden.“

Das Konzept

Das Konzept beruht auf einer Kombination aus mehreren Parametern:

  • Kurze 3- bis 4-Tagesmaßnahmen (auch als „Schnuppertage“ auf zwei Übernachtungen begrenzt)
  • Klare Präventionsausrichtung
  • Grundsätzliche ärztliche Eingangsuntersuchung
  • Ausweisung aller Präventionsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB V)
  • Fakultative medizinische Leistungen
  • Selbstbeteiligung der Teilnehmer an Übernachtungs- und Verpflegungskosten sowie Kosten für fakultative medizinische Leistungen bzw. Kostenübernahme durch den Arbeitgeber
Dabei sind die Angebote im Sinne der GKV-Richtlinien qualitätsgeprüft. Das heißt, die in den Angeboten gesondert ausgewiesenen Präventionsleistungen können durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bezuschusst oder ganz erstattet werden (abhängig von der Satzung der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse). Darüber hinaus ist es dem Arbeitgeber freigestellt, die Kosten von TOPfit-JOBfit?-Maßnahmen teilweise oder komplett zu übernehmen.

TOPfit-JOBfit? – Wie wird gebucht und bezahlt?

Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen können TOPfit-JOBfit?-Angebote buchen. Wir zeigen Ihnen wie es geht.

Und so geht’s:

  • Arbeitnehmer werden durch den Arbeitgeber, Arzt oder durch Eigeninformation auf die TOPfit-JOBfit?-Angebote in den Heilbädern und Kurorten aufmerksam.
  • Kontaktaufnahme mit den Ansprechpartnern in den Heilbädern und Kurorten.
  • Nach Inanspruchnahme der Leistung wird die Maßnahme vor Ort unter Angabe der Krankenversicherungsnummer beglichen.
  • Rechnung weist die Leistungen einzeln aus (Präventionsleistungen können so bei der Krankenkasse eingereicht werden)

...oder:

  • Arbeitgeber meldet eine bestimmte Personengruppe zu einer oder unterschiedlichen Maßnahmen an.
  • Kontaktaufnahme mit den Ansprechpartnern in den Heilbädern und Kurorten.
  • Ebenso wie bei Einzelpersonen können auch beim Gruppenmodell die Präventionsleistungen, die bei den einzelnen Gruppenmitgliedern erbracht wurden, bezuschusst oder erstattet werden.
  • Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung tragen die Teilnehmenden, es sei denn, sie werden vom Arbeitgeber bezuschusst oder erstattet.

Mehr zu Prävention

Medical Wellness

Dieser Begriff beschreibt die kooperative Verbindung von medizinischer Betreuung und Wohlbefinden bzw. Wellness. Die Kombination soll dabei größere positivere Effekte auf die Gesundheit erzielen.

Was ist Prävention?

Prävention bedeutet, im Voraus zu handeln, um Krankheiten und gesundheitlichen Beeinträchtigungen proaktiv vorzubeugen. Die Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg bieten hierzu passende Programme.
VERBAND

Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg