• Prävention
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    • Der menschliche Körper besteht im Durschnitt zu 67% aus Wasser. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Wasser auch im Hinblick auf die Gesundheit eine entscheidende Rolle spielt.
      Die wohltuende Wärme von Moor, Fango und Schlick wurde bereits früh entdeckt. Schon im 14. Jahrhundert wurden Moorbäder urkundlich als natürliche Heilmittel eingesetzt.
      Das Klima hat seit langem einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Wer Entspannung sucht findet diese am ehesten in einer Umgebung mit ausgeglichener Temperatur und konstanter Luftfeuchtigkeit.
      Kneippkuren gehören wohl zu den bekanntesten Wasseranwendungen. Doch die Kneipp-Therapie beinhaltet neben der Säule Wasser auch noch, Ernährung, Kräuter, Bewegung und die innere Balance.
  • Ihr Weg zur Kur

TRADITION UND KULTURELLES ERBE

Historische Bäder

Schon die alten Kelten nutzten die göttliche heilende Kraft des warmen Wassers. Als die Römer etwa 70 vor Christus das Gebiet des heutigen Baden-Württembergs besetzten, nutzten sie nicht nur die Thermalquellen, sondern übernahmen sogar die keltischen Götter und machten sie einfach zu den Gefährten ihrer eigenen. Während die Thermalquellen für die Kelten mystische Orte waren, gehörte die Quellen bei den Römern zur „ars vivendi“ (der Kunst des Lebens) und war Ausdruck der gesellschaftlichen Stellung.

Prunkvolle Badanlagen wurden an den Quellen erbaut, hier traf man sich, redete, feilschte und ließ sich verwöhnen. In ihren Bädern gab es Massagen und Schwitzkuren in beheizten Räumen, kosmetische Anwendungen mit Bimsstein, Schlammpackungen, Mandelkleie, auch wurden Trinkkuren mit Mineralwässern verordnet. Dem Zerfall des Römischen Reiches folgte im 5. Jahrhundert auch der Zerfall der Bäderhochkultur. Im 14. Jahrhundert geriet das öffentliche Bad durch ansteckende Krankheiten und Ängste vor den dunklen Mächten in Verruf.

BADEN-WÜRTTEMBERG

Historische Bäder

Prunkvolle Badanlagen wurden an den Quellen erbaut, hier traf man sich, redete, feilschte und ließ sich verwöhnen. In ihren Bädern gab es Massagen- und Schwitzkuren in beheizten Räumen, kosmetische Anwendungen mit Bimsstein, Schlammpackungen, Mandelkleie, auch wurden Trinkkuren mit Mineralwässern verordnet. Dem Zerfall des Römischen Reiches folgte im 5. Jh. auch der Zerfall der Bäderhochkultur. Im 14. Jh. geriet das öffentliche Bad durch ansteckende Krankheiten und Ängste vor den dunklen Mächten in Verruf.
Palais_Thermal_Bad_Wildbad

THERMALBAD • BAD WILDBAD

Palais Thermal - Bad Wildbad

hkm-magazin-historische-thermalbaeder

THERMALBAD • BADEN BADEN

Friedrichsbad

Cassiopeia_Therme

THERMALBAD • BADENWEILER

Cassiopeia Therme

Die Entwicklung einer Bäderkultur

Im 18. und 19. Jahrhundert im Zeitalter von Fortschritt und Forschung wurden unter anderem die Heilwirkungen des Wassers auf den menschlichen Organismus ergründet. Ebenso die Wirkung von Zusätzen wie Mineralsalze, Extrakten aus Schlacke oder aus Kräutern und ätherischen Ölen. Auch die Thermen wurden zu dieser Zeit neu gestaltet und es entstanden die allerschönsten Kuppelbauten und prunkvollsten Bäder. Es entwickelte sich eine reiche Bäderkultur. In den mondänen Kurorten traf sich alles, was Rang und Namen hatte. Es waren Orte der Sinnesfreude, des Sehens und Gesehenwerdens, man zelebrierte Gesundheit und genoss das kulturelle Leben.

Mit den Weltkriegen wurde diese glanzvolle Zeit abrupt beendet. Diese lange Tradition erlebt gerade in der heutigen Zeit wieder neuen Aufschwung. Besonders das Bewusstsein beziehungsweise der Wunsch, seine eigene Gesundheit zu erhalten, wird immer wichtiger. Daher passen sich die Gesundheitseinrichtungen den neuen und gewachsenen Ansprüchen ihrer Gäste an und bieten in einem einladenden Wohlfühlambiente Gesundheit und Entspannung pur.

VERBAND

Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg